für Menschen mit HIV
- Wir unterstehen der Schweigepflicht:
- Wir stehen Ihnen auch zur Seite bei psychosozialen Themen wie Familienplanung, Vorsorge, Sozialversicherungen, Partnerschaft, Sexualität, Arbeitsrecht, Diskriminierung und viele mehr.
Für Neuinfizierte ist es besonders schwierig, über den HIV-positiven Status zu reden. Wie reagieren die Freunde, die Familie? Wie verhalte ich mich am Arbeitsplatz? Es kommt die Angst dazu, andere anzustecken, aber auch das Gefühl “selber schuld” zu sein, denn jede kann ja inzwischen wissen, wie man sich schützen kann.
- Eine schnelle Kontaktaufnahme mit einer erfahrenen und kompetenten medizinischen Begleiterin ist wichtig:
Tel. 081 256 75 45 oder Ihrer vertrauten Hausärztin.
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Wirksame medikamentöse Therapie
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Bei wirksamer antiretroviraler Therapie kann es sein, dass die Viren nicht mehr übertragen werden. Sprechen Sie Ihre Ärztin darauf an, wenn folgende Bedingungen für Sie zutreffen:
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– die antiretrovirale Therapie (ART) wird durch den HIV-infizierten Menschen eingehalten und durch den behandelnden Arzt kontrolliert;
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– die Viruslast (VL) liegt seit mindestens sechs Monaten unter der Nachweisgrenze (d.h., die Virämie ist supprimiert);
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– es bestehen keine Infektionen mit anderen sexuell übertragbaren Erregern (STD).
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Quelle downloaden: Information sexuelle Nichtinfektiosität (EKAF 30.1.08) und Empfehlungen zur Prävention der vertikalen HIV-Transmission (BAG Bulletin 5/09)
HIV-positive Menschen leben heute besser: Mit Hilfe der medikamentösen Behandlung ist HIV zu einer chronischen Erkrankung geworden.
Woran scheitern Therapien?
Bei vielen Patientinnen führen die Medikamente zu starken Nebenwirkungen: Durchfall, Unwohlsein, Neuropathien (Schädigung der Nervenzellen), Lipodystrophie (Umverteilung des Fettes am Körper: Eingefallenes Gesicht, Rettungsringe im Bauchbereich), psychische Effekte (Schwindel, Gemütsprobleme, Depression). Gerade zu Beginn einer Therapie führen diese Nebenwirkungen zur Vernachlässigung und letztlich zum Abbruch. Treten solche Beschwerden auf, sollten Sie diese mit dem Arzt besprechen. Vielleicht vertragen Sie eine andere Medikamentenkombination besser.
Der strikte Einnahmeplan kann durch ein spontanes Sozialleben bedroht werden. Behandlungen sind oft kompliziert, obwohl man heute versucht, mehrere Wirkstoffe in einer Dosierung zu kombinieren. Doch nur wenn Sie Ihr Leben und die Therapie in Einklang bringen, stellt sich der Erfolg dauerhaft ein.
Auch Kombinationstherapien machen die HIV-Infektion nicht rückgängig.
