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Datenschutz

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Empfehlungen an die Benutzerinnen und Benutzer:

  • Seien Sie vorsichtig bei der Veröffentlichung Ihrer Personendaten (Name, Adresse, Telefonnummer) und anderer persönlicher Informationen (bspw. politische Überzeugungen). Benutzen Sie Pseudonyme.
  • Respektieren Sie die Privatsphäre Dritter, veröffentlichen Sie weder deren Personendaten noch beschriften Sie Fotos mit deren Namen.
  • Informieren Sie sich über uns und wie die Privatsphäre der Nutzer gewährleistet wird.  Beobachten Sie unseren Umgang mit Ihren Daten kritisch.
  • Stellen Sie heikle Inhalte nicht ins Internet. Wählen Sie in Ihrem Profil bei Ihren eigenen Einstellungen datenschutz­kon­for­me Optionen. Geben Sie Ihre Informationen und Fotos nur für einen be­schränk­ten Personenkreis frei.
  • Benutzen Sie für andere Dienste andere Logins und Passwörter.


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Urheberrecht

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Netikette

für unsere interaktiven Dienste (Projekte, Weblogs, Foren, Guestbooks, online-Projekte u.a.)

Ehrverletzende Beiträge oder solche mit rassistischen, diskriminierenden, sexistischen, pornografischen oder gewaltverherrlichenden Inhalten sind untersagt und werden bei Vorfall geahndet.
Weiter dürfen keine Inhalte publiziert werden, die bedrohend, missbräuchlich, belästigend, verleumderisch, vulgär, hasserregend, in sonstiger Weise schädigend einzuordnen sind oder werblichen Charakter haben. Wir entfernen regelwidrige Beiträge vollständig und ohne Rückfrage und treffen Massnahmen mit dem urhebenden User. Missbrauch wird verfolgt.
Ebenfalls gelöscht werden Bemerkungen, die keinen Bezug zum publizierten Thema haben.

Risiken und gefahren bei sozialen Netzwerken (sns)

Wer SNS unvorsichtig und ohne Vorkehrungen benutzt, setzt sich folgenden Risiken aus:

  1. Das Internet kennt kein Vergessen: Benutzerprofile können von anderen Usern heruntergeladen und gespeichert werden. Die Gefahr wächst, dass die Daten anders eingesetzt werden könnten als ursprünglich beabsichtigt. Ausserhalb der SNS bekannt gemacht können sie beispielsweise der betroffenen Person erheblich schaden. Solch private Sammlungen ermöglichen auch das Nachverfolgen von Anpassungen, die ein Profilinhaber vornimmt, und die Kategorisierung der Daten nach bestimmten Kriterien, z.B. mittels Suchfunktion. Da aber bei uns Benutzerprofile nach der Projektfase gelöscht werden, ist die Gefahr minim.
  2. Wir haben Zugriff nicht nur auf die Personendaten, sondern auch auf die Metadaten (Verbindungsdauer, grobe geografische Herkunft der IP-Adresse, Verweildauer und Bewegungen auf der Site, etc.). Ihre Personen- und Metadaten zusammen können ausführliche Persönlichkeits­profile ergeben, die wir bei strafrechtlich relevantem Verhalten Ihrerseits an die Behörden weiterreichen.
  3. Fotos mit erkennbaren Personen und zugeordneten Namen dienen der eindeutigen Identifikation der Abgelichteten. Mit spezieller Gesichtserkennungs-Software können SNS und andere Plattformen nach spezifischen Personen abgesucht werden. Diese können dann auch da, wo sie anonym bleiben wollen, z.B. auf einer Dating-Website, identifiziert werden. Da aber bei uns Benutzerprofile nach der Projektfase gelöscht werden, ist die Gefahr minim.
  4. In eine ähnliche Richtung geht die Gefahr des CBIR (content based image retrieval): Die automatische Wiedererkennung von Merkmalen im Hintergrund eines Bildes, z.B. ein spezifisches Gemälde oder Haus, kann zur geografischen Lokalisierbarkeit einer Fotosituation führen und die Bekanntgabe der Adresse, Stalking oder andere kriminelle Handlungen zur Folge haben. Da aber bei uns Benutzerprofile nach der Projektfase gelöscht werden, ist die Gefahr minim.
  5. Einige SNS erlauben weitgehende Verlinkungen mit Profilen oder Email-Adressen von Drittpersonen - durchaus auch solchen, die keine Mitglieder des Netzwerks sind - notabene, ohne deren Erlaubnis einzuholen. Dies kann zur Gefahr für die Privatsphäre jeder Person werden. Wir erlauben nur user to user-Nachrichten im passwortgeschützten Bereich.
  6. Benutzerkonti werden nach Projektende unwiderruflich gelöscht. Trotzdem hinterlassen aktive Benutzer viele zusätzlichen Informationen auf anderen Seiten des Netzwerks. Diese allumfassend zu löschen ist praktisch unmöglich. So verlieren Benutzerinnen und Benutzer die Kontrolle über ihre Daten.
  7. Weitere Gefahren sind das so genannte Cross Site Scripting und schädliche Software (malware). Unter Ausnutzung von Computersicherheitslücken werden bspw. fehlerhafte Programmcodes eingeschmuggelt mit dem Ziel, an sensible Daten des Users zu kommen oder seinem Computer oder Profil Schaden zuzufügen.
  8. Benutzer mehrerer SNS können die Bewirtschaftung ihrer Postfächer vereinfachen, indem sie alle in einer einzigen Webapplikation eingeben. So können sie mit einem Benutzernamen und einem Passwort alle aktuellen Nachrichten der eigenen Profile auf einen Blick einsehen, was praktisch sein mag, jedoch Sicherheitsbedenken weckt. Davor raten wir dringend ab. Benutzen Sie für unsere Seite separate Zugangsdaten.
  9. Bei unseren SNS sind die Registrationshürden sehr niedrig: Man macht einige Angaben zur Person, die auch erfunden sein können. Einmal als Gruppe inm SNS drin, ist es unter Umständen für Gruppenmitglieder sehr einfach, die Angaben zu negativen Zwecken zu nutzen:
    1. Phishing: Übeltäter können so an zahlreiche Informationen kommen und zielgerichtete Phishing-Attacken lancieren mit dem Ziel, beispielsweise Ihre Zugangsdaten zu ergattern.
    2. Spammer können ebenso Profile eröffnen wie harmlose Benutzer. Daher droht auch in SNS-internen Kommunikationssystemen das altbekannte Problem des Spamming.Wir sind aber bemüht, die Gruppenteilnehmer eines Projekts vorher zu erfahren und mit der entstehenden virtuellen Gruppe zu verifizieren. So ist das Risiko zusätzlicher und also unerwünschter User minim, da wir sie erst freischalten müssten.
    3. Identitätsdiebstahl wird einfach gemacht: Man legt sich ein Profil mit dem Namen einer anderen Person an und schädigt ihren Ruf durch bösartiges Verhalten. Gleichermassen kann man ein Profil im Namen einer Person aus Schule oder Nachbarschaft eröffnen und ihr schaden, indem man sie lächerlich macht oder in ihrem Namen Bösartigkeiten verschickt. Wir verifizieren Profile mit unseren Projektteilnehmern und reagieren umgehend mit Löschen des falschen Profils.
  10. Cyberstalking ist ein altes Phänomen neu verpackt: Die elektronischen Kontaktmöglichkeiten der SNS können böswillig dazu benutzt werden, jemanden zu bedrängen. Ausserdem kann die Menge an Daten, die die Benutzerinnen und Benutzer über sich selber bekannt geben, durchaus dazu führen, dass jemand die Adresse Fremden weitergibt und die Person physisch verfolgen werden kann.
  11. Auch Cyberbullying ist die Internet-Version eines in der Realität seit längerem bekannten Phänomens. Der Angreifer kann jemanden bösartig belästigen oder demütigen. Dies kann erst noch für andere Mitglieder der Community sichtbar getan werden, was den Schaden für das Opfer vergrössert. Sollten Sie auf unserer Seite Opfer von Cyberbullying werden, melden SIe sich umgehend. Wir kontaktieren Gruppenmitglieder, die sich nicht an die Netikette halten umgehend, löschen sie und prüfen weitere Massnahmen.
mehr dazu vom Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten lesen...